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Gelungene IPDA-Präsentationen der WMS an der Kantonsschule Trogen

Am vergangenen Samstag wurden an der Kantonsschule Trogen die Abschlussarbeiten der Wirtschaftsmittelschule präsentiert. Das vielfältige Themenspektrum widerspiegelte dabei auch die Breite der schulischen und beruflichen Ausbildung, welche die Lernenden in vier Jahren durchlaufen. Gross war die Freude darüber, dass die Veranstaltung wieder öffentlich durchgeführt werden konnte.

«Wir freuen uns enorm über die Rückkehr des Publikums», sagt eine erleichterte Bena Keller, Leiterin der Wirtschaftsmittelschule: «Es ist für die Lernenden ein ganz anderes Gefühl, vor den Mitschülerinnen, Mitschülern und interessierten Personen als vor leeren Rängen zu präsentieren». Dazu sei es für sie als Prorektorin auch schön, den Stolz in den Augen der anwesenden Eltern zu sehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Zuschauer dürfe man darin einen echten «Gamechanger» in Sachen Motivation sehen – nicht zuletzt auch für die Expertinnen und Experten.

Vom Fitnessstudio zum Elektroauto

Pro Präsentation sind jeweils zwei Expertinnen bzw. Experten anwesend und befragen die acht Lernenden der Abschlussklasse nach den viertelstündigen Präsentationen kritisch zu ihren Arbeiten und Ausführungen. IDPA steht für «Interdisziplinäre Projektarbeit», vergleichbar mit einer Maturaarbeit am Gymnasium. Der ökonomische Schwerpunkt der WMS zeigt sich hier jedoch deutlich: Themen der Arbeiten waren beispielsweise «Jugendmarketing für ein Fitnessstudio während Corona» (Fiorina Hensch), «Kryptowährungen im Universum der Anlageinstrumente» (Simon Vierbauch), «Covid-Kredite» (Izabela Nistor) oder «Sind Elektroautos unsere Zukunft?» (Mattia Melaragno).

Von der Schule in die Arbeitswelt – und zurück

An den diesjährigen IDPA-Präsentationen lasse sich besonders gut ablesen, wie gut die WMS-Abgängerinnen und -Abgänger bereits in die Arbeitswelt integriert seien, erklärt Bena Keller: «Die meisten Lernenden haben direkt oder indirekt Themen gewählt, auf welche sie sich in ihren Praktikumsbetrieben spezialisiert haben. Das macht die Arbeit wortwörtlich interdisziplinär und zeigt, dass sich Theorie und Praxis wechselseitig befruchten.» Dies sei eine Win-Win-Win-Situation, denn von diesem Austausch an Know-how und Erfahrung würde alle drei profitieren: Arbeitgeber, Schule und vor allem die Lernenden selbst.

«Döräschnuufe»

Nach sieben Stunden Vortragen und Zuhören, Pausen inklusive, sind die IDPA-Präsentationen 2022 Geschichte und in den Gesichtern macht sich Entspannung breit. «Döräschnuufe und astosse», dies sei jetzt das weitere Tagesprogramm heisst es seitens Schülerschaft fast unisono beim Hinausgehen. Eine kurze Verschnaufpause sei den fleissigen Präsentatorinnen und Präsentatoren gegönnt. Denn schon in wenigen Wochen stehen bei ihnen nach vier Jahren WMS die Abschlussprüfungen an.

Herzliche Gratulation an allen WMS Schülerinnen und Schülern:
Fiorina Hensch, Izabela Nistor, Ceyda Kaysi, Mattia Melaragno, Lucas Oliveira, Louis Riechsteiner, Simon Vierbauch, Theodora Zacharoglou

Wirtschafts­mittelschule
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