Skip to content

Belgienaustausch: Von einigen Unterschieden und vielen Gemeinsamkeiten

Austausch in Belgien (Buggenhout) im Frühling 2026

Stimmen der Klasse 3b zum diesjährigen Austausch in Belgien

Vanessa R., Lea, Nadine, Ila
Es war eine sehr vielfältige und interessante Reise. Die Lernenden und Lehrer waren alle sehr freundlich und einfühlsam. Die Reise ist sehr zu empfehlen und man konnte viele neue Dinge in Bezug auf die Kultur und den Alltag in Belgien lernen.

Louis W.
In Belgien wurden wir mit offenen Armen empfangen. Worüber man allerdings nicht schwärmen konnte, waren der Geruch und die Sauberkeit in den Städten. Ich konnte von meiner sehr offenen Gastfamilie profitieren. Wir haben viele spannende Eindrücke gesammelt. Bei den Führungen hat man sehr viel über die Geschichte von Belgien gelernt, es gab aber auch weniger spannende Führungen.

Valentina S.
Belgien hat mir sehr gut gefallen, weil wir sehr viele Städte besucht haben und generell viel von Belgien gesehen haben. Meine Gastfamilie, die Lehrer und Lernenden waren sehr nett. Ich konnte mein Englisch verbessern und habe viel über Belgien gelernt.

Jael P.
Ich fand, Belgien war eine tolle Erfahrung. Die Hin- und Rückfahrt war zwar etwas lang aber die Zeit in Belgien war schön. Das Essen hat mir sehr gut geschmeckt. Ich fand das Programm richtig spannend, ausser vielleicht der letzte und erste Morgen, als wir in der Schule waren.

Julia J.
Ich fand, es war eine sehr tolle Erfahrung, mit der Klasse nach Belgien zu gehen. Es ist ein sehr schönes Land und die Städte, in denen wir waren, sind wunderschön. Die Austauschlernenden sind sehr liebe und lustige Menschen und allgemein hatte ich eine tolle Zeit. Meine Gastfamilie hat sehr gut für mich gesorgt und wir haben coole Sachen ausserhalb des Programms gemacht.

Lia W.
Mit meiner Gastfamilie hatte ich eigentlich fast immer Programm, so habe ich sehr viel von Belgien gesehen und mir war nie langweilig. Es war eine richtig tolle Erfahrung, wir haben viel gelacht und viele schöne Momente miteinander erlebt.

Feline D.
Es war eine sehr gute Erfahrung, auf Englisch oder Französisch angewiesen zu sein. Manchmal gab es trotz des Englischs eine Sprachbarriere. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie man sich sonst noch verständigen kann.

Fiona, Fanny
Sehr gefallen haben mir die gemeinsamen Aktivitäten und Ausflüge. Besonders schön war auch die Zeit in der Gastfamilie, weil ich so den belgischen Alltag direkt miterleben konnte. Insgesamt war der Belgienaustausch eine wertvolle Erfahrung, die meinen Horizont erweitert hat. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit und würde jederzeit wieder an einem Austausch teilnehmen.

Nayra
Ich hatte eine sehr eindrucksvolle und abenteuerreiche Woche in Belgien. Wir haben viele spannende Orte und Sehenswürdigkeiten besucht und dabei viel Neues entdeckt. Als Klasse hatten wir zusammen sehr viel Spass und konnten uns noch besser kennenlernen. Besonders schön war, dass wir nach dem offiziellen Programm auch viele tolle Dinge mit unseren Gastfamilien und neuen Freunden unternommen haben.

Sehr lustig war auch, dass wir überall mit dem Velo hingefahren sind, egal bei welchem Wetter oder zu welcher Tageszeit. Dadurch konnten wir den Alltag in Belgien richtig erleben. Die verschiedenen belgischen Spezialitäten waren ebenfalls sehr lecker und es hat Spass gemacht, neue Gerichte auszuprobieren.

Der Lernendenaustausch war für mich eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe nicht nur viel über Belgien und die Kultur gelernt, sondern auch viele schöne Erinnerungen gesammelt und neue Freundschaften geschlossen. Diese Woche wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Belgienaustausch: Gegenbesuch Herbst 2025

Unsere belgischen Austauschpartner kommen aus einer topfebenen Gegend, wo auf dem höchsten Punkt auf sagenhaften 17 m.ü.M. eine «Orientatietafel» mit Erklärungen der ersichtlichen Dörfer angebracht ist. Topographisch lädt die Gegend zum Radeln ein und so schwingen sich die Jugendlichen auch für die Fahrt an die Schule aufs Velo. Man kann sich nun vorstellen, wie exotisch unsere Hügel- und Berglandschaft für die flämischen Gäste anmutet. Tapfer und begeistert machten sie beim Erkunden des Appenzellerlands und des Alpsteins mit, sei es zu Fuss oder mit der Seilbahn.

Weniger fremd war für die ebenfalls aus einem Land des (ehemaligen) Textilhandels kommenden Belgier der Besuch im St.Galler Textilmuseum, wo wir sogar auf ein aus Flandern stammendes Exponat – einen Spitzenkragen – stiessen. Bei unserem Ausflug ins schmucke Schaffhausen stellten sie fest, dass es nicht nur in Brüssel und Gent prächtige Zunfthäuser zu bestaunen gibt.

Zudem lohnte sich in beiden Ländern der Besuch kleiner Museen wie die Kunstuur in Mechelen oder das Henry Dunant Museum in Heiden, da es dort Spannendes über die lokale Kulturgeschichte mit internationaler Tragweite zu erfahren gibt. In den Workshops an der Schule stiessen die Lernenden auf weitere Ähnlichkeiten. So erinnert z.B. der sprachlich-ökonomisch-politische Graben zwischen Flandern und Wallonien stark an den Schweizer Röstigraben. Eines steht zudem fest: Beide Länder rühmen sich ihrer guten Schokolade. Wobei: Wussten Sie, dass wir die Schokolade wahrscheinlich den Belgiern zu verdanken haben? Interessierte mögen die Geschichte des 1679 nach Brüssel gereisten Zürcher Bürgermeisters Heinrich Escher nachlesen.

Andrea Elmer

An den Anfang scrollen